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Comperative Medicine Seminar am 24. Juni 2010

Das Seminar von Prof. Dr. vet.med. Mathias Müller zum Thema "Jaks and Stats in Disease- Focus on the Faces of Tyk2" war ausgesprochen gut besucht.Besonders freuten wir uns über den Besuch von Vizerektorin für Lehre Univ.Prof. Dr. Karin Möstl und Prof. DDr. Gottfried Brehm. Von den besonderem Interesse ist der Umstand, dass die Erkenntnisse aus seinen Befunden ausTieren unmittelbar in humane Erkrankungen übersetzt werden können. Dem Vortrag folgte einen lange Diskussion und erwies sich als perfekte Basis die Kooperation der beiden Universitäten weiter auszubauen. 

Einladung

Grosser Andrang zu Comparative Seminar mit Prof.Dr.Peter Valent am 20. April 2010 am IPP

Die Systemische Mastozytose (SM) ist eine seltene neoplastische Erkrankung, die von den blutbildenden Stammzellen ausgeht. Die Erkrankung manifestiert sich entweder als kutane Mastozytose, die eine gute Prognose aufweist, oder als SM mit variabler Prognose. Die leukämische Form der Mastozytose, die Mastzellenleukämie (MCL) ist nach wie vor eine lebensbedrohliche Erkrankung mit einer sehr schlechten Prognose. Bei den milderen Erkrankungsformen der SM dominieren oft klinische Symptome die durch Botenstoffe der Mastzellen (Histamin, Heparin und andere) ausgelöst werden. Das klinische Bild ähnelt dabei oft einer Anaphylaxie. Die Standardtherapie in diesen Patienten besteht aus Antihistaminika und dem strikten Vermeiden von Symptom-auslösenden Substanzen. Aggressive Formen der systemischen Mastozytose und die MCL werden hingegen mit Interferon-alpha, Cladribin, KIT-Tyrosinkinase-Inhibitoren und Chemotherapie behandelt. Die zugrundeliegenden molekularen und genetischen Veränderungen sind nur teilweise bekannt und haben auch Ähnlichkeit mit Veränderungen bei vergleichbaren Mastzelltumoren von Hunden. Es ist daher Gegenstand der aktuellen vergleichenden Forschung der Medizinischen und Veterinärmedizinischen Universität Wien zugrundeliegenden Ursachen dieser Erkrankung gemeinsam weiter zu untersuchen, um in Zukunft die Behandlung dieser Erkrankung von Mensch und Tier zu verbessern.

Messerli Stiftung ergeht an Wiener Universitäten

Unter der Federführung der Veterinärmedizinischen Universität Wien, in Kollaboration mit der Medizinischen Universität und  http://www.messerlifoundation.org/7i.php in Wien ein neues Forschungszentrum, das Institut für Mensch-Tier Beziehungen (IMT)eingerichtet. Neben Lehrstühlen zur Untersuchung der ethischen, rechtlichen und kognitiven Aspekte in der Tier-Mensch Beziehung soll schon 2010 auch ein Lehrstuhl für Vergleichende Medizin eingerichtet werden. Ganz im Sinne von RotePfote soll hier das Tier vor allem als Patient gesehen werden. Dieser Lehrstuhl wird hervorragend ausgestattet und soll dazu beitragen, dass Medikamente zB gegen Krebs, rascher entwickelt werden können und weiters zum Wohle von Tier und Mensch eingesetzt werden. Wir freuen uns, dass RotePfote durch das Engagement in universitätspolitischen Gremien der Veterinärmedizinischen und Medizinischen Universitäten das Bewusstsein für die Notwendigkeit einer interuniversitäten medizinischen Achse entscheidend stärken konnte. Vergleichende Medizin ist heute zu einem wichtigen Thema in den Entwicklungsplänen diesen beiden Wiener Universitäten geworden.
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Comparative Medicine Seminar 2010

Das erste Comparative Medicine Seminar 2010 fand in den Räumlichkeiten des IPPs unter der Leitung von Frau Prof. Jensen-Jarolim statt. Thema war die 10-jährige Kooperation zwischen der Veterinärmedizinischen Universität und der Medizinischen Universität Wien und wurde von Prof. Edgar Selzer von der Medizinischen Universität Wien präsentiert. Der Vortragende präsentiert eine umfassende Zusammenfassung der gemeinsamen Forschungsprojekte im Bereich der Tumortherapie von den Anfängen im Jahr 1999 bis zu den heutigen internationalen Netzwerken im Bereich der vergleichenden Tumorforschung. Den Höhepunkt dieser  gemeinsamen Forschungstätigkeit zum Wohle von Tier und Mensch stellt die Gründung der gemeinsamen NPO "RotePfote-Krebsforschung für das Tier" dar. Das Seminar wurde von zahlreichen VertreterInnen beider Universitäten mit grossem Interesse verfolgt.

vlnr: Dr.vet. Michael Willmann, Prof. Dr. Edgar Selzer, Prof. Dr. Erika Jensen- Jarolim

 

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Forschungsarbeit Dr. Josef Singer

Der Österreichische Kynologenverband fördert die Forschungsarbeit von Dr. Josef Singer "Systematische Untersuchung von Tumoren des Hundes auf die Expression des wichtigen Tumormarkers HER-2 zur Verbesserung der Therapieoptionen bei kaninem Krebs in der Höhe von 1.500 Euro.

Dr. Josef Singer und sein Hund

 

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